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Dienstag, 25. März 2014

Fall

Ein Schaudern geht mir über den Rücken,
salzige Tränen streicheln meine Wangen,
meine Lippen beben,
ein spannen in der Brust,
ein Husten,
ein Keuchen,
Es wird kalt - so kalt.
Meine Hände zittern,
der Blick wird trübe,
Ich verliere die Geduld,
und schreie,
schreie meine Wut hinaus,
Meine Sinne schwinden,
ich spüre eine unsichtbare Hand,
die sich sanft um meinen hals schmiegt.
Dunkelheit
legt ihren Schleier über mich,
ich falle. 

Mehr von mir,
hier.

Dienstag, 22. November 2011

Trauerreime

Ich weine, weine, weine
weine, gräme, greine.

Der Fluss der Tränen fließt herab,
ich weine mich von Tränen satt.

Der Heulerei zum trotz,
ein Taschentuch voll Rotz.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Gute Nacht, Muse



Ich liebe überraschende Muse am Abend..




Ratet mal was jetzt passiert,
ich sag es euch, seid nicht schockiert. 

Es ist schon spät und ich werd gehn, 
doch werden wir uns wiederseh'n. 

Es graut der morgen baldig gar, 
dann bin ich auch schon wieder da. 

Nun träumet süß und schlafet fein, 
dann könn wir bald zusammen sein.



Liebe Grüße
Aya

Montag, 30. August 2010

Warum Aya keine Gedichte schreibt

Uh.. da hab ich gerade Mal ins Regal gegriffen und da kam mir ein echt zerfleddertes Buch entgegen in dem ich so manche Gedanken gepackt habe. Und weil ich euch mal dran teilnehmen lassen möchte wie schlimm das aussieht wenn ich dichte:



Mein Herz brennt,

die Flügel verlassen,

und er rennt,

er will es nicht verpassen.

Meine Eltern voller Scham,

als er zu ihnen kam, ihnen berichtete,

was ihn vernichtete,

wie ich diese Geschichte,

versuchte umzudichten.

Wie ich sie töten wollte,

ich schönster des Himmels,

ich himmlisches Wesen,

ich Engel des Erz,

durchdringt ein Schmerz,

mein schwarzes Herz.

Sie stürmen ein in mein Haus,

reißen mir die Flügel raus,

nehmen mich fest,

nahmen mir den Rest.

Oh wie ich flehte wie ich weinte,

keiner verstand was ich meinte,

so führten sie mich an den Rand,

und stießen mich hinab,

und ich fiel

ich hatte Angst

ich weinte,

ich fluchte und versuchte

zu fliegen

doch so war ich hinab gestiegen

in eine Welt aus Feuer und Rauch,

so verschmäht, machte ich brauch

und verfluchte es auch.



Wenn ich von irgendwem Lob dafür bekomme nehme ich an er versucht nur höflich zu sein. ^^. Echt.

Freitag, 27. August 2010

Mord im Mondschein

Mond wo bist du heute Nacht?
Ich versuche doch nur meine Liebe zu finden...
Was hat mir die suche gebracht?
kannst du meine schmerzen nicht lindern?

Ich renne und renne, renne durch die Nacht,
warum hat sie das nur gemacht?
Bitte, hilf mir mit des Mondeslicht,
zu finden, ihr blutiges Gesicht.

Ich rufe und suche, doch antwort bekomm ich nicht,
ich renne durch die einsamkeit,
Bitte hilf mir mit des Mondes licht,
zu finden ihr blutiges Kleid.

Ich fürchte, hab Angst es ist zu spät,
ich renne bis es bricht,
Bitte hilf mir mit des mondes licht,
denn meine Liebe ist's die zählt...

Ich suche in der Dunkelheit, nach ihrem Leib,
der blutigen Hand, dem blutigen Kleid,
Oh bitte, Licht des mondes, gib mir die Zeit,
gib mir die Zeit, die ihr zum leben bleibt.

Ich zähle die minuten, zähle die sekunden,
und ich weiss das sie nach mir ruft,
Im kreis des Mondes,gib mir die Zeit,
ich hör doch das sie schmerzen schreit.

Warum lässt du sie mich nicht finden?
will ich mauern, berg und alles überwinden,
nur um sie zu retten, teure Engelschwinge,
sie zu beschützen, es zu ende zu bringen.

Ich danke dir für dein Licht,
nun lass mich finden ihr gesicht,
lass mich eilen, lass mich rennen,
lass alle lichter für mich brennen,
lass mich finden was ich suche,
lass mich retten was ich liebe,
lass mich... lass mich...

Drum fand ich sie, am ufer des See's
dort lag sie schon, in blut und fließ,
Doch meine rettung doch zu spät,
war ich nun schuld das sie mich verließ.

Die Nase fein, die Augen helle,
zart rosafarb der kleine Mund,
jedwede Linie, eine welle,
und jede Regung weich und rund.
Doch blutig, leblos, zu dieser stund.

"Siehst du das Mondlicht? - Es führte mich zu dir"
sprach ich leise, doch sie hörte nicht mehr,
"Dein Blut glitzert so schön im Mondenschein"
erkannt ich schweigend, ja so solls gewesen sein.
"Weine nicht, mein Mädchen, ich bin immer bei dir"
doch zu spät, das du könntest antworten mir...
...also folge ich dir. 

Das ist vom 06.01.2007 und auf eine übertriebene Art und Weise tatsächlich eine Antwort auf wahre Begebenheit. Ich habe zu der Zeit noch sehr aktiv dazu eingetragen mir ständig nur um es grob zu sagen 'kaputte' Freunde zu suchen, die allesamt solche netten Macken hatten wie Borderline, Ritzen, Depressionen etc. Allerdings nur über das Netz und bei diesem Fräulein war es eben so, das alles was ich bekam eine sms war das es nun vorbei ist. Ich kannte weder ihren richtigen Namen, noch den Wohnort. Ich weiß nicht ob sie noch lebt oder nicht aber, es hörte sich nach dem letzten eindringlichen Telefonat danach an, als stünde sie auf einer viel befahrenden Straße. Bis zum Ende.

Donnerstag, 26. August 2010

Verzeihen

Damals im Schnee,
du warst da und hast mich angelächelt,
wir wollten nicht mehr darüber reden,
weisst du noch?
Der Wind wehte deine Haare in alle richtungen,
während die Kälte sich in deinen blauen Augen spiegelte,
während alles was ich an dir liebte in dem Schneegestöber versank.
Du hast dich in den Schnee gehockt und geglaubt es würde alles schon wieder werden.
Du sahst da,
und dachtest ich würde dir deine Fehler verzeihen,
dachtest ich komme schon darüber weg,
du hast gesagt du liebst mich.
All das was du mir immer gesagt hast,
nach dem es vorbei war.
Aber egal was du getan hast,
alles was du gesagt hast,
alles was du mir angetan hast,
war vergessen als ich dich dort erblickte.
dich, dort im Schnee.
Um Vergebung bittend.

Aber wenn ich dir vergebe, weiss ich dann,
das ich das nächste mal überlebe? 

Um das von vornherein mal zu sagen: Nein, es gab keinen Auslöser. Ja, das ist eine fiktive Situation. Ich schreibe so was wenn mir danach ist. Ich schreibe keine Gedichte nach wahren Begebenheiten. Allerdings ist das ja auch kein Gedicht und das habe ich geschrieben am 13.01.2007. Es war also Januar und vermutlich lag Schnee. Der Rest kam von allein.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Warum tun sie mir das an?

Ein jeder muß ja mal in die Trick Kiste greifen wenn es darum geht etwas zum Ausdruck zu bringen. Da ich nicht wußte was ich heute Posten sollte und das Buch noch nicht zu ende ist, dachte ich daran, weil ja sonst nichts passiert ist, etwas zusammen zu schustern was die Masse angeht.

Ich bin auch nur ein Mensch.
Ich habe auch Gefühle.
Ich habe Bedürfnisse.
Ich habe eine eigene Meinung.
Ich kann traurig sein.
Ich kann fröhlich sein.
Ich kann freundlich sein.
Ich kann grausam sein.
Ich kann neidisch sein.
Ich kann gönnerhaft sein.
Ich kann, ich will, ich muss.

Sie kam zu mir. Weinte. Sie war verletzt. Beschämt. Verspottet.
Ich fragte sie, was denn sei. Und sie sagte nichts. Gar nichts.
Sie weinte und weinte.
Was haben sie dir getan, fragte ich sie.
Und sie hob den Kopf. Zeigte mir ihre roten, nassen Augen.
Und schluchtzte:

Ich bin doch auch nur ein Mensch.
Ich sehe nicht aus wie die Masse.
Und sie verspotten mich.

Ich bin doch auch nur ein Mensch.
Ich folge nicht dem Strom.
Und sie verhöhnen mich.

Ich bin doch auch nur ein Mensch.
Ich will nicht sein wie andere.
Und sie meiden mich.

Ich bin doch auch nur ein Mensch.
Ich habe Gefühle wie sie.
Lache wie sie.
Leide wie sie.
Wieso tun sie das?
Warum tun sie mir weh, wenn sie genauso leiden?

Und ich nahm sie in meine Arme. Hielt sie fest. Die ganze Nacht.
Und als der Morgen graute, ließ ich sie los.
Tränen trocken. Ausgeweint. Ausgebrannt. Leer.
Wo der Glanz, in ihren Augen? Fort.
Sie ging.

Sie ging.

Fort.

Fort…



Ja... was hat das zu bedeuten? Ich denke... das wird jeder für sich heraus finden.

PS: Ich freu mich wirklich ständig über Kommentare wie ein kleines Schulmädchen also... echt mal!

Dienstag, 3. Februar 2009

Marzipan

Es rückte schnell die Garde an,
denn sie bestand aus Marzipan,
weiß und rund; auch mal gefüllt,
setz dich Löwe - gut gebrüllt!

Schlaf schön

Viele Träume wirst du träumen,
aber leider nicht von mir,
einmal werd ich dir erscheinen,
denk an mich, ich träum von dir.

Schlaf gut.

Samstag, 4. Oktober 2008

1945

Oh, fürchte dich nicht,
wenn mein Herz bricht,
es war nicht deine Schuld.
Die Seele schlief fest,
die Nacht war so kalt,
im Rücken stand der Tod.

Die Hände voll Dreck,
die Angst im Gesicht,
es war die reinste Qual,
kein Rückzug im Plan,
kein Weg ging zurück,
die Sonne strahlt blutrot.

Die Sehnsucht nach Haus,
ins eigene Heim,
wir hatten keine Wahl,
Dämonen ins Licht,
die Engel sind fort,
der teufel wartet schon.

Die Sonne verschwand,
im dämonischem Licht,
um uns nur Dunkelheit,
es war wie ein Traum
doch leider Real
und dann die Atemnot.

Der Teufel gewann,
die Engel sind fort,
und hinter uns der Tod.

Samstag, 13. Januar 2007

Legenden

Einst war er Prinz in hellen Landen,
er ward geliebt mit schwarzem Blick,
doch seine Ehre kam bald zum schwanken,
er verließ Lande und heiliges Licht.

Zog sich zurück in schwarze Schatten,
tat sich geduldig bis hin zum Tag,
bekam neuen Namen, nahm sich neun Leben,
weil er den Mächten letzendlich erlag.

Gibt es noch Hoffnung für den Dunklen Prinzen?
Geht er den Weg zurück in das Licht?
Lausche den Worten der Elfen weise,
doch sein herz ist völlig vereist,

zu welchem Preis?

Hier endet Lied nun der Alten Zigeuner,
hat sich gewendet der schwarze Blick?
Über den Meeren, zum Lager der Streuner,
weht dieses Lied nun im eisigen Wind.